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Die Naturpark-Ranger |
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Foto: S. Fuhrmann |
Der Wassersportmarkt in Deutschland wächst stetig und gewinnt bundesweit spürbar an Beliebtheit. Auch die Schwentine hat sich in den letzten Jahren vor allem bei Kanuten zu einem Geheimtipp entwickelt. Trotz aller gemeinsamen Bemühungen zur Verbesserung der Situation an der Schwentine - insbesondere in die Infrastruktur - sind noch immer einige Schwachstellen nicht gelöst worden. So gibt es vereinzelt Probleme durch Lärm, wildes Campen und Rasten, unter der gleichzeitigen Hinterlassung von Müll und Exkrementen durch Wasserwanderer.
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Projekt Ranger von Mai 2006 bis April 2008 Durch die finanzielle Unterstützung der ARGEN der Kreise Ostholstein, Plön und Segeberg, der Lokalen Aktionsgruppe Schwentine-Holsteinische Schweiz (Leader+), der Bingo-Projektförderung und des Landes Schleswig-Holstein konnten in einem Projektzeitraum von zwei Jahren 15 Langzeitarbeitslose im Rahmen eines „Ein–Euro-Beschäftigungsverhältnis“ für dieses Projekt eingestellt werden. Unterstützt wurden diese Ranger von zwei für das Projekt fest eingestellten Mitarbeitern. Projektträger für dieses Projekt war der Naturpark Holsteinische Schweiz e.V., der durch die Entwicklungsgesellschaft Ostholstein mbH und dem Landschaftspflegehof Holsteinische Schweiz bei der Umsetzung unterstützt wurde. Die Schwentine-Ranger dienten neben dem Schutz der Natur auch als mobile Tourist-Information. Sie informierten die Wasserwanderer über die Schönheit und Besonderheit der Region und gaben Informationen über Rast- und Übernachtungsmöglichkeiten aus. Hierzu wurde gemeinsam mit dem Ostsee-Holstein-Tourismus e.V. ein Flyer „Wasserwandern – Wasserwanderweg Schwentine“ (weitere Informationen; www.holsteinischeschweiz.de) mit nützlichen Tipps, Informationen und touristischen Angeboten zur kostenlosen Verteilung erstellt. Ein weiterer Einsatzschwerpunkt war die Verbesserung der touristischen Infrastruktur. Durch die Ranger erfolgte die Ausschilderung und Optimierung des Wasserwanderweges sowie der Bau bzw. die Unterhaltung von Informationstafeln, Rastplätzen und Einsetzstellen. Neben den Tätigkeiten zur Förderung und Stärkung des Tourismus achteten die Ranger auf das richtige Verhalten der Wasserwanderer in diesem sensiblen Wasser-Lebensraum, arbeiteten an verschiedenen Monitoringprojekten (z. B. der Erfassung der Anzahl von Wassersportlern an bestimmten Punkten) mit und waren als Dienstleister für die Region tätig. Im Rahmen von diversen regionalen Veranstaltungen waren die Ranger mit einem Informationsstand vertreten und trugen somit zur Sensibilisierung und Verständnis der Anwohner bei.
Weiterführung und Ausbau des Rangerprojektes bis Ende des Jahres 2008 gesichert: Zur Fortführung des Projektes konnte die Finanzierung von April bis Ende 2008 mit einer neuen Förderkonstellation gesichert werden. Gefördert wird das Projekt in diesem Zeitraum von den ARGEN der drei Kreise Ostholstein, Plön und Segeberg, dem Land Schleswig-Holstein, dem Kreis Plön, den Gemeinden Malente, Eutin, Plön und Bösdorf, sowie dem Naturpark-Verein. Seit April 2008 hat die BQOH (Beschäftigung und Qualifizierung Ostholstein gGmbH) den Operativen Bereich des Projektes und seit Juli 2008 auch die Projektleitung übernommen. Die Entwicklungsgesellschaft Ostholstein mbH unterstützt auch weiterhin als Kooperationspartner das Projekt. Neben den bereits oben aufgeführten Aufgabenschwerpunkten kümmern sich die Naturpark-Ranger jetzt auch vermehrt um die weitere Erholungsinfrastruktur im Naturpark. Z. B. betreuen und pflegen sie verschiedene Beschilderungen (z. B. der Wanderwege). Die Schwentine-Ranger werden auch zukünftig durch das persönliche Gespräch erheblich zur Minimierung der bisherigen Probleme zwischen Naturschutz und „Natur Erleben“ an der Schwentine beitragen. Hierbei tritt der Ranger aber nicht als Kontrolleur/Schwarzer Sheriff auf, sondern als freundlicher Helfer für Mensch und Natur. Zudem packen Sie tatkräftig mit an, wenn es um Naturschutz geht. So konnten z. B. mit ihrer Hilfe in einem Schilfrenaturierungsprojekt tausende von jungen Schilfpflanzen gesetzt werden. Durch den Einsatz der Schwentine-Ranger wird es auch weiterhin zu einer erheblichen Verbesserung der touristischen Dienstleistung im Naturpark Holsteinische Schweiz kommen. Weitere Informationen:
Jutta Blunk (BQOH) Telefon: 04521 / 7753-21
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